Daniel Börtz (* 8. August 1943 in Hässleholm) ist ein schwedischer Komponist.
Börtz studierte am Königlichen Musikkolleg in Stockholm und hatte ab 1961 Kompositionsunterricht bei Hilding Rosenberg. In den 1970er und 1980er Jahren unterrichtete er am Königlichen Musikkolleg Orchestration. Von 1998 bis 2003 war er Präsident der Königlich Schwedischen Musikakademie.
Börtz komponierte Kammermusik, Orchesterwerke, darunter mehrere Instrumentalkonzerte und zwölf Sinfonien, und mehrere Opern. Die Oper Bakchen wurde 1991 an der Königlichen Oper Stockholm in der Regie von Ingmar Bergman uraufgeführt. Die Oper Marie Antoinette wurde nach der Uraufführung an der Folkoperan in Stockholm fünfzig Mal vor ausverkauftem Haus gespielt.
Börtz lebt in Kungsängen bei Stockholm. 2024 erhielt er Muskiförläggarnas hederspris (Ehrenpreis der Musikverleger).
11 Monologhi (Stücke für Soloinstrument)
Muren - Vägen - Ordet (Die Mauer - der Weg - das Wort, Libretto von Bengt van Wall), Kirchenoper, 1972
Den heliga Birgittas död och mottagande i himmelen (Der heiligen Birgitta Tod und Empfang im Himmel, Libretto von Bengt van Wall), Kirchenoper, 1973
Nightflies für Mezzosopran, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Orgel und Cello, 1973
Landskap med flod (Landschaft mit Fluss), Oper, 1974
Night Clouds für Streichorchester, 1975
Dialogo 2 für 2 Bratschen, 1978
Oktobermusic für Streicher, 1978
Winterstücke für Tuba, Klavier und Schlagzeug, 1981–82
Winterstücke 2 für Bläserquintett, 1982
Winterstücke 3 für Blechbläserquintett, 1982–83
Sommerelegie für Flöte und Streicher, 1983
Bacchanterna (Die Bakchen von Euripides, Übersetzung von Jan Stolpe und Göran O. Eriksson), Oper, 1991
Mörka sånger om ljuset (Dunkle Lieder vom Licht), 1992–94