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Claus Thierschmann

Deutscher Generalleutnant der Luftwaffe

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Claus Thierschmann (* 14. Februar 1926 in Oschatz; † 11. Februar 2012 in Alfter-Impekoven) war ein deutscher Generalleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr und von 1981 bis 1986 Kommandierender General des Luftwaffenunterstützungskommandos in Köln.

Thierschmann, Sohne eines Polizei-Offiziers, trat am 1. Januar 1944 als Offizieranwärter beim Luftwaffenausbildungsregiment (OB) in Oschatz in die Luftwaffe der Wehrmacht ein. Er durchlief die Ausbildung zum Flugzeugführer an der Luftkriegsschule 3 in Halberstadt und Oschatz von Mai bis Dezember 1944, wo er am 1. Juli 1944 zum Fahnenjunker-Gefreiten befördert wurde, war vom Dezember 1944 bis Mai 1945 in der Niederlande im Einsatz bei der Fallschirmjägerdivision und von Mai bis Juli 1945 in britischer Kriegsgefangenschaft.

Vom August 1945 bis April 1949 war Thierschmann landwirtschaftlicher Arbeiter und Lehrling und absolvierte die Abschlussprüfung zum landwirtschaftlichen Gehilfen. Vom April 1949 bis Dezember 1950 war er Hochbauhelfer bei verschiedenen Unternehmen in Köln und Lövenich und von Januar 1951 bis September 1956 Betonarbeiter bei der Firma Siep & Co. in Köln.

Am 1. Oktober 1956 trat Thierschmann als Fahnenjunker in die Bundeswehr ein und durchlief bis Mai 1958 die Offizierausbildung an der Technischen Schule der Luftwaffe in Fassberg. Am 1. Juli 1957 wurde er zum Leutnant ernannt und studierte von Mai 1958 bis März 1961 Maschinenbau an der Höheren Technischen Schule der Luftwaffe in Neubiberg. Das Studium schloss er am 18. März 1961 als Ingenieur ab. Von Juni bis Dezember 1962 war er Ausbildungsoffizier an der Technischen Schule der Luftwaffe und von Januar bis September 1963 Staffelchef der Instandsetzungsstaffel und Flugzeugtechnischer Offizier im Luftwaffenversorgungsregiment 4.

Von Oktober 1963 bis Dezember 1964 absolvierte Thierschmann den 7. Generalstabslehrgang Luftwaffe an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von Januar bis Dezember 1965 Generalstabsoffizier für Logistik (A 4) im Stab der 4. Luftwaffendivision, von Januar 1966 bis September 1969 Lehrstabsoffizier an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, von Oktober 1969 bis September 1970 A 4 im Stab der 6. Luftwaffendivision, von Oktober 1970 bis Mai 1971 A 4 im Luftwaffenunterstützungskommando Nord in Münster, von Mai 1971 bis September 1973 Referent im Führungsstab der Luftwaffe V 3 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, von Oktober 1973 bis Dezember 1975 Regimentskommandeur des Luftwaffenversorgungsregiments 1 in Erding von Januar bis September 1976 stellvertretender Leiter der Projektgruppe Zentraler logistischer Unterstützungsbereich Bundeswehr im Luftwaffenunterstützungskommando in Köln.

Im Oktober 1976 wurde Thierschmann Stabsabteilungsleiter V im Führungsstab der Luftwaffe im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und Brigadegeneral. Im Oktober wurde er Kommandeur des Luftwaffenunterstützungskommandos Süd in Karlsruhe und Generalmajor. Im April 1981 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand zum 31. März 1986 war er Kommandierender General des Luftwaffenunterstützungskommandos in Köln.

Verwundetenabzeichen in Schwarz

1980: Verdienstkreuz 1. Klasse

1986: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen

Liste der Generale der Luftwaffe der Bundeswehr

Clemens Range: Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr. Translimes Media Verlag, Müllheim-Britzingen 2013, ISBN 978-3-00-043646-8, S. 509.

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