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Citroën

Automobilhersteller, Tochterunternehmen der Stellantis Unternehmensgruppe

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Citroën [sitʀoˈɛn] ist ein französischer Automobilhersteller und eine Automobilmarke im Konzern Stellantis. Die Citroën SAS war bis Ende Dezember 2020 eine Tochtergesellschaft der Groupe PSA (PSA), die in Stellantis aufgegangen ist.

Nachdem per Datum 1. Januar 2021 FCA und PSA fusionierten (indem FCA in PSA aufging und letztere sich in Stellantis umbenannte), ist Citroën eine der Marken in dem Konzern Stellantis.

Die Premium-Submarke der Citroën SAS DS Automobiles (kurz DS) wurde schon seit 2015 als eigenständige Automobilmarke neben der Marke Peugeot geführt.

Die deutsche Verwaltung der PSA/Stellantis mit all ihren Marken sitzt seit 2021 in Rüsselsheim auf dem Gelände von Opel

2014 verkaufte Citroën (einschließlich DS) weltweit 1.303.706 Fahrzeuge.

Citroën wurde von André Citroën (1878–1935) gegründet. Der Ursprung des Firmenemblems ist die doppelte Schrägverzahnung (Pfeilverzahnung) von Zahnrädern, dem ersten Produktionsschwerpunkt des Unternehmens. André Citroën erwarb 1900 auf einer Reise durch Polen ein Patent eines Herstellungsverfahrens für eine Verzahnungsmaschine, um Pfeilverzahnungen für Zahnräder nach einer 1820 von Joseph Woollams erfundenen Anordnung (englisches Patent Nr. 4477 vom 20. Juni 1820) herzustellen.

Ab 1915 wurde die Produktion umgerüstet, und es wurden rund 23 Millionen Schrapnellgranaten für den Ersten Weltkrieg hergestellt. Dies lieferte das nötige Startkapital, um nach Kriegsende 1919 das erste in Großserie gebaute europäische Automobil, den Citroën Typ A, vom Band laufen zu lassen. Der elektrische Anlasser und das Reserverad an diesem Fahrzeug waren in jener Zeit eine Besonderheit.

Entwicklungen des Unternehmens

1919 begann die Produktion des ersten Citroën Typ A 10 hp. Zu dieser Zeit wurde die Fließbandproduktion in Europa eingeführt. Der Citroën Typ A hatte damals schon serienmäßig elektrisches Licht und einen elektrischen Anlasser.

1920 führte Citroën Austausch-Ersatzteile bei 300 Vertragshändlern in Frankreich ein.

1921 war Citroën erster Anbieter von Leasing- und Leihwagen.

1921 stellte Citroën insgesamt 165.000 Straßenschilder und Wegweiser in ganz Frankreich mit dem Untertitel « Don de Citroën » ‚Gestiftet von Citroën‘ auf.

1922 bewies Citroën die Zuverlässigkeit der umgebauten Citroën-Halbkettenfahrzeuge vom Typ B2 10HP (Kégresse) mit der Durchquerung der Sahara über die Strecke von Touggourt und Timbuktu. Dieser Expedition folgten 1924 die berühmte Croisière Noire und 1931 die Croisière Jaune (siehe nachstehend).

1923 führte Citroën feste Reparaturpreise und Citroën-Modellautos sowie elektro- oder pedalgetriebene Kinderautos (Citroënette) ein. Selbst Citroën-Roller (Trottinette) für Kinder weniger betuchter Familien wurden hergestellt.

1924–1925 durchquerten während der Expedition Croisière Noire acht Fahrzeuge Afrika von Colomb-Béchar bis Antananarivo.

1926 gab Citroën Europas erste Schuldverschreibungen mit zehnjähriger Laufzeit heraus.

1926 wurde die erste außerfranzösische Autofabrik in Belgien in der Brüsseler Gemeinde Forest/Vorst eingerichtet, die bis 1980 für Citroën produzierte.

1927 führte Citroën als erstes Unternehmen in Europa das 13. Monatsgehalt ein.

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