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Ciprian Porumbescu

Rumänischer Komponist

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Ciprian Porumbescu [tʃipriˈan porumˈbesku] (* 14. Oktober 1853 in Șipotele Sucevei, Kaisertum Österreich, heute Schepit als Cyprian Gołęmbiowski; † 6. Juni 1883 in Stupca) war ein rumänischer Komponist.

Porumbescu wurde als Sohn des orthodoxen Priesters Iraclie Gołęmbiowski geboren. Gołęmbiowski nannte sich seit seiner Jugend Iraclie Porumbescu, aber er änderte seinen Namen offiziell erst 1881, als Ciprian in Suceava zur Schule ging. Seinen ersten Musikunterricht erhielt Porumbescu von seinem Vater, Simona Mayer, einer Lehrerin an der Volksschule im Nachbardorf Ilisești und der Pianist und Lehrer Karol von Mikuli, ein Schüler von Frédéric Chopin. Mikuli war mehrere Sommer hintereinander im Haus der Gołęmbiowskis (1859–1864) zu Gast gewesen, um Volkslieder aus der Bukowina zu sammeln. Nach dem Abitur am Gymnasium, ging Ciprian Porumbescu 1873 nach Czernowitz, wo er sich am Theologischen Seminar einschrieb, aber auch zugleich die Gelegenheit nutzte, sein Musikstudium zu vertiefen. Porumbescu nahm Harmonie-, Chor-, Kompositions- und Dirigierunterricht bei Isidor Vocobchievici. Parallel zum theologischen und musikalischen Studium besuchte er Kurse an der Philosophischen Fakultät in Czernowitz. 1875 beteiligte sich der Porumbescu an der Gründung einer nationalistisch und patriotisch orientierten Organisation in Czernowitz, der Societatea Arboroasa. Porumbescu komponierte Hymnen und wurde im Studienjahr Präsident der Gesellschaft. Er verfolgte die Idee der nationalen Emanzipation durch die Organisation kultureller und künstlerischer Konferenzen und der Zusammenarbeit mit anderen ähnlichen Organisationen aus der Moldau, der Walachei, Siebenbürgen, Budapest, Wien, München, aber vor allem durch Aufführungen, bei denen er seine Kompositionen präsentierte. 1880 ging Porumbescu nach Wien und setzte sein Musikstudium am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien fort. Dort lernte er seinen Musikprofessor Anton Bruckner und Franz Krenn kennen. Hier komponierte er zwanzig Chorstücke, die in der Liedersammlung Colecțiune de cântece sociale pentru studenții români veröffentlicht wurden. 1881 kehrte Porumbescu in seine Heimat zurück und war Kapellmeister in Bukarest sowie Musiklehrer in Braşov, wo er die erste rumänische Operette Crai nou schrieb. Das Libretto stammte von Vasile Alecsandri und Viorel Cosma. Am 11. März 1882 fand im Festsaal des Rumänischen Gymnasiums in Brașov die Uraufführung statt, die ein überwältigender Erfolg war, sodass es zwei weitere Aufführungen am 12. und 23. März desselben Jahres in Braşov und eine weitere in Oraviţa gab. Ciprian Porumbescu veröffentlichte in der folgenden Zeit seine bekanntesten Orchesterwerke, u. a. die Rapsodia română und Serenadă. Anfang 1883 kehrte Porumbescu in sein Elternhaus in Stupca zurück und starb dort im Kreis seiner Familie an Tuberkulose. Porumbescu starb am 6. Juni 1883 im Alter von 29 Jahren. Er wurde auf dem Friedhof des Dorfes, in der Nähe des Altars der Kirche Sfântul Dumitru, beigesetzt.

Zu Porumbescus bekanntesten Werken zählen die Operette Crai nou (1882), die frühere rumänische Nationalhymne Trei culori und die albanische Nationalhymne Himni i Flamurit (ursprünglich rumänischer Name: Pe-al nostru steag e scris Unire).

Nach ihm war – bis zur Umbenennung 1990 in Nationale Musikuniversität Bukarest – das Konservatorium „Ciprian Porumbescu“ Bukarest benannt.

A căzut o stea lină, duet pentru sopran și alto

Bate fierul pân-ce-i cald, cuplet satiric

Boala mea, Text von D. Petrino

Că-i domn cu guler și cu frac, satirisches Cuplet, Text von Ciprian Porumbescu

Cît te-am iubit, voce solo, Text von Matilda Cugler Poni

Dedicațiune, Text von V. Vumvac

Du bist wie eine blume (O rază veștejită), op. 30, nach einem Gedicht von Heinrich Heine

Fata popii, Hora für Gesang und Klavier, Text von D. Bohntineanu

Frühling im herbste, deutscher Text von Johann Sperling

Hofmnaren-Lied, deutscher Text von Adolf Born

Ich liebte dich, deutscher Text von German Lingg

Imn de urare, für Sopran und Tenor

Lăsați-mă să cânt, Text von Matilda Cugler Poni

Odă la vin, Text von S. G. Virgolic

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