Christoph Papen (teilw. auch Pape) (* 1. Januar 1678 in Giershagen; † 1735) war ein Bildschnitzer und Bildhauer des Barocks.
Er wurde als Sohn von Heinrich Papen und Gertrud Kramer am 1. Januar 1678 getauft. Er selbst war zweimal verheiratet. In erster Ehe war er mit der 1729 verstorbenen Johanna Elisabeth Koch und in zweiter Ehe mit Maria Katharina Pölmann, gebürtig aus Marsberg, verheiratet. Er arbeitete in der väterlichen Bildhauerwerkstatt mit, die er später übernahm. Er wurde am 14. Juni 1735 beerdigt, etwa einen Monat nach seiner zweiten Frau.
1727–1731 Altäre der ehemaligen Stiftskirche in Geseke
1733 Hochaltar der Kirche in Giershagen
1736 Marienaltar in der Kirche Padberg, im Neubau übernommen
Altäre in der zerstörten Kirche des Klosters Himmelpforten und Ausstattungsstücke in der Stiftskirche von Neuenheerse
Hochaltar und Kanzel der Kirche St. Mariä Himmelfahrt (Bosseborn)
Gabriele Buchenthal/Heinz Bauer: Heinrich Papen um 1645-1719, Christophel Papen 1668-1735. Eine westfälische Bildhauerwerkstatt im Zeitalter des Barock. Paderborn, 1995, ISBN 3-87088-856-3
Johannes Bödger: Rezension: Eine westfälische Bildhauerwerkstatt im Zeitalter des Barock. In: Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes 4/1994 S. 28f.
Die Kunst in Giershagen im 17. und 18. Jahrhundert. In: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde Bd. 58/1900 S. 199ff.
Karl Josef Schmitz (Hg.): Die Bildhauerfamilie Papen in Giershagen. Zum 250. Todestage des Heinrich Papen + am 12. Dezember 1719, Paderborn, 1970.