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Christian Traugott Koch

Deutscher Jurist und Politiker

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Christian Traugott Koch (* 7. Juli 1752 in Torgau; † 10. Januar 1826 in Leipzig) war ein deutscher Jurist.

Christian Traugott Koch am 8. Juli 1752 in Torgau getauft. Er war der Sohn des späteren Leipziger Bürgermeisters Carl Gottlob Koch (* 1719–1782), der als Ratssyndikus angestellt war.

Am 19. November 1773 immatrikulierte sich Koch zu einem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig und promovierte am 14. März 1778 zum Dr. jur.; in dieser Zeit übte er sich im Amt Delitzsch in der praktischen Rechtsprechung.

Im Jahr 1781 wurde er in Leipzig zum Mitglied des Stadtrats gewählt und erhielt 1795 das Amt als Stadtrichter, 1800 wurde er Baumeister und 1802 Prokonsul; im selben Jahr trat er der Juristenfakultät der Universität Leipzig als wirklicher Beisitzer bei.

In seinen letzten Lebensjahren war er Vorsteher der protestantischen Neuen Kirche (siehe Matthäikirche (Leipzig)) und war Deputierter bei der Bücherkommission (siehe Kaiserliche Bücherkommission).

Christian Traugott Koch war verheiratet. Von seinen Kindern ist namentlich bekannt Gustav Koch, Jurist und Stadtrat.

Christian Traugott Koch wurde 1811 zum sächsischen Hofrat ernannt.

Diss. de Aurelio Arcadio Charisio, vetere JCto. Leipzig 1773.

Diss. inaug. de bonis hereditariis heredi decisuri tanquam, indigno accipiendis. Leipzig 1778.

Progr. Commissiones in causa criminali contra clericum ad Ephorum et Praefectum simul directae. Leipzig 1816.

Commentatio sponsam, sponso ad consummamndum matrimonium damnato, si id malitiose differat et moriatur. pro justa uxore et participe portionis statutariae habendam esse. Leipzig 1818 (google.de/books).

Progr. Quaestio, utrum heres, cui legati exsolvendi necessitas in testamento imposita est, si legatarii memoria non exstat, cursum usurarum impedire valeat, ita tamen, ut, finita praescriptione, ipsius legati jacturam non faciat. Leipzig 1820.

Commentatio, de dubia auctoritate statuti Zittaviensis resp. communionis bonorum inter conjuges. 1821 (google.de/books).

Christian Traugott Koch. In: Leipziger Gelehrten- und Künstleralmanach. Leipzig 1787, S. 41 (google.de/books).

Christian Traugott Koch. In: Johann Heinrich Stepf: Gallerie aller juridischen Autoren von der ältesten bis auf die jetzige Zeit mit ihren vorzüglichsten Schriften. Band 4. Leipzig 1825. S. 451–452 (google.de/books).

Christian Traugott Koch. In: Hesperus, 4. Februar 1826. S. 120 (google.de/books)

Christian Traugott Koch. In: Neuer Nekrolog der Deutschen, 4. Jahrgang, 2. Teil, 1826. Ilmenau 1828, S. 949; Textarchiv – Internet Archive.

Christian Traugott Koch. In: Fortsetzung und Ergänzungen in Christian Gottlieb Jöchers allgemeinem Gelehrten-Lexiko. Leipzig 1897. S. 635–636 (google.de/books).

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