Christian Alexander Rogler (* 15. August 1968 in München) ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler und Produzent.
Christian Rogler ist in der Nähe der Bavaria Filmstudios in München aufgewachsen und hatte bereits als Jugendlicher erste kleine Rollen bei Der Fahnder, Der Alte und anderen von der Bavaria-Film produzierten Fernsehserien. Aus Interesse am Theater arbeitete er von 1987 bis 1991 als Kleindarsteller, Bühnentechniker und Beleuchter an den Münchner Kammerspielen, am Residenztheater, am Marstalltheater, sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz.
Von 1992 bis 1994 studierte er Schauspiel bei Schauspiel München, bevor er als Jim in Die Glasmenagerie ans Schwabinger Theater 44 geholt wurde. Seitdem spielte er in zahlreichen Theaterstücken und Fernsehproduktionen mit, wo er häufig für kosmopolitische Charaktere eingesetzt wird. Er spielte in Episodenhauptrollen den Scheich Abdullah Ben Suleiman III. in Verliebt in Berlin, Scheich Haschim in Wege zum Glück, den französischen Restaurant-Tester Guillaume Petit in Anna und die Liebe, den französischen Sternekoch Edwin Bongard in Hanna – Folge deinem Herzen und war als Gast in Serien wie Die Rosenheim-Cops, SOKO Kitzbühel oder als Partner von Uwe Ochsenknecht in Der Bulle und das Landei zu sehen.
Seit Mitte der 1990er Jahre wirkt er auch als Sprecher für Fernseh-Dokumentationen, Lesungen, Hörspiele und Theaterstücke. Er übernahm für Deutschlandradio Kultur die Hauptrolle des Kommissar Joubert in dem Krimihörspiel Der Zahn des Voltaire, trat im Duett mit Hannelore Elsner als Marquis de Valmont in Gefährlichen Liebschaften beim Bad Homburger Literaturfestival auf, und ist bei zahlreichen arte-Themenabenden zu hören.
Nebenberuflich ist er als Fotograf tätig und produziert mit seiner deutsch-skandinavischen Gruppe „Superbohemians“ Arbeiten für Film, Theater und neue Medien.
1993: Die Glasmenagerie (Rolle: Jim), Regie: Horst Reichel, Theater 44, München
1994: Magno Theatro Mundi (Rolle: Arbeiter), Regie: La Fura dels Baus
1995: Einmal Hölle und zurück (Rolle: Arthur Rimbaud), Regie: George Froscher, FTM München
1997: Der Mensch, das Tier und die Tugend (Rolle: Matrose/Schüler), Regie: Nikolaus Paryla, Komödie im Bayerischen Hof
2012: Weiße Nächte (4 Nächte eines Träumers) nach Dostojewski (Rolle: Der Träumer), Regie: Greta Amend, Theater an der Glocksee, Hannover
2016: Chekhov revisited (Rolle: Dr. Astrov), Regie: Greta Amend, Randers Egns Teater, Dänemark
2017: Liebesblind.Berlin (Rolle: Hugo Rask), Regie: Annika Silkeberg, Brotfabrik Berlin
2011: Christoph Prochnow: Der Zahn des Voltaire – Regie: Rainer Clute (Kriminalhörspiel – Deutschlandradio Kultur)
2012: Jörg Graser: Kreuzeder und der Tote im Wald – Regie: Stefan Dutt (Kriminalhörspiel – Deutschlandradio Kultur)
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