Christa Rockstroh (* 4. Juli 1953 in Schwerin) ist eine deutsche Schauspielerin.
Christa Rockstroh wuchs in Güstrow auf. Nach dem Abitur ging sie 1972 nach Berlin und arbeitete zunächst als MTA an der Berliner Charité. Nach Ende des Vietnamkriegs beteiligte sie sich am Wiederaufbau des zerstörten Landes und errichtete eine Laboranlage in der Nähe von Hanoi. Dafür erhielt sie den höchsten vietnamesischen Orden, der Ausländern verliehen wird. Danach studierte sie Werbeökonomie in Berlin.
1980 stand Christa dann am Arbeiter- und Studententheater der Humboldt-Universität zum ersten Mal in einer Hauptrolle auf der Bühne. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie schließlich am Theater Anklam unter Herbert König und Frank Castorf, für den sie auch vier Jahre lang als Regieassistentin arbeitete.
Nach ihrer Ausreise aus der DDR 1987 trat sie an verschiedenen deutschen Theatern auf und spielte mehr als 100 Fernseh- und Kinorollen. Daneben arbeitet sie als Schauspielcoach, unter anderem für die Serie „Unter uns“, und unterrichtet als Lehrbeauftragte im Regiestudiengang der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation.
Christa Rockstroh lebt in Köln.
1988–1989: Wolfgang Borchert Theater, Münster
1989–1991: Staatstheater Mainz
1995: Wallgraben-Theater Freiburg
2004–2007: Millowitsch-Theater
Hauptrollen / Durchgehende Serienrollen:
1991–1992: Schatten über Herrenstein
1999: Unter uns als Dr. Iris Lemmann (Folge 1223)
2002–2003: Gute Zeiten, schlechte Zeiten
1994: Der Mond scheint auch für Untermieter
1996, 1997, 2003: Verbotene Liebe
1998: Männer sind was Wunderbares
1999: Stille Nacht – Heilige Nacht
2003: Was nicht passt, wird passend gemacht