Chester Biscardi (* 19. April 1948 in Kenosha) ist ein US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge.
Biscardi studierte an der University of Wisconsin englische und italienische (bis 1970 bzw. 1972) sowie Komposition (bei Les Thimming) und elektronische Musik (bei Burt Levy) und erwarb den Doktorgrad im Fach Musik an der Yale University. Unter anderem waren dort Robert Morris, Krzysztof Penderecki, Toru Takemitsu und Yehudi Wyner seine Lehrer im Fach Komposition und Arthur Weisberg im Fach Dirigieren. Von 1979 bis 1980 war er Assistent des Dirigenten Jacques-Louis Monod. Seit 1977 unterrichtet er an der Sarah Lawrence College und leitete dort von 1987 bis 2017 das Musikprogramm. Neben einer Oper komponierte Biscordi ein Klavierkonzert und weitere Orchesterwerke, Kammermusik, Lieder und Chorwerke.
Tartini für Geige und Klavier (1972)
Turning für Geige, Sopran und Streichtrio (1973)
Chartres für Klavier und Kammerensemble (1973)
orpha für Streichquartett, Marimba und Vibraphon (1974)
Indovinello für zwölf Simmen (1974)
Heabakes: Five Sapphic Lyrics für gemischten Chor, zwei Soprane, Alt und Perkussion (1974)
Music for The Duchess of Malfi, Musik zu dem Stück von John Webster für neun Instrumentalisten und Stimmen (1975)
Tenzone für zwei Flöten und Klavier (1975)
they had ceased to talk für Geige, Bratsche, Horn und Klavier (1975)
Trusting Lightness für Sopran und Klavier, Text: Jess Anderson (1975)
Trio für Geige, Cello und Klavier (1976)
At the Still Point für Orchester (1977)
Eurydice für Frauenchor und siebzehn Instrumente (1978)
Trasumanar für zwölf Perkussionisten und Klavier (1980)
Di Vivere für Klarinette, Klavier, (Flöte, Geige und Cello) (1981)
Good-bye, My Fancy! für gemischten Chor a cappella und Erzähler, Text: Mark D'Allessio nach Leaves of Grass von Walt Whitman (1982)