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Chek Lap Kok

Künstlich veränderte, unbewohnte Insel vor Hongkong, auf der sich der Flughafen befindet

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Chek Lap Kok (chinesisch 赤鱲角, Pinyin Chìlièjiǎo, Jyutping Cek3laap6gok3 – „Kap der Roten Meerbrasse; Kap Pagrus major“) ist eine unbewohnte natürliche Insel von Hongkong, auf der sich seit 1998 der Hong Kong International Airport befindet.

Archäologische Funde belegen, dass Chek Lap Kok bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war.

Später waren hier kleine Fischerdörfer, deren Bewohner Landwirtschaft und Fischerei betrieben. Im Jahr 1823 wurde ein Tempel der Meeresgöttin Tin Hau errichtet.

Chek Lap Kok liegt im Perlflussdelta vor der Nordwestküste von Lantau. Ursprünglich war die Insel rund 3 km² groß und wies eine maximale Höhe von etwa 100 m auf.

Im Zuge des Flughafenbaus wurde das Gelände durch Abtragung und Aufschüttung erheblich verändert. Heute umfasst die künstlich erweiterte Insel, zusammen mit der kleineren früheren Nachbarinsel Lam Chau (欖洲), eine Fläche von etwa 12,5 km². Als letzter Rest der ursprünglichen Topographie ragt der 77 m hohe Scenic Hill auf, der zugleich ein Aussichtspunkt ist.

Für den Bau des Hong Kong International Airport wurde Chek Lap Kok nahezu vollständig abgetragen, und der Meerboden in einem Gebiet von insgesamt rund 9 km² aufgeschüttet. Die Insel Lam Chau verschwand dabei ebenfalls.

Der Flughafen wurde im Juli 1998 eröffnet und gilt seither als Synonym für die Insel selbst.

Die wirkliche Geschichte von Chek Lap Kok. In: heise.de, Telepolis

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