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Charlotte Link

Deutsche Schriftstellerin

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Charlotte Link (* 5. Oktober 1963 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Schriftstellerin. Sie gehört zu den kommerziell erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart.

Charlotte Link wurde 1963 als Tochter des Juristen Horst Link und der Autorin Almuth Link in Frankfurt am Main geboren. Ihr Abitur legte sie an der Christian-Wirth-Schule in Usingen ab. Weniger aus Familientradition – ihr Vater war Richter am Oberlandesgericht – vielmehr weil sie gegen Unrecht an Tieren vorgehen wollte, studierte sie sechs Semester lang Jura an der Universität Frankfurt. Sie wechselte 1986 nach München zu den Fächern Geschichte und Literaturwissenschaft.

Link lebt mit ihrem Lebensgefährten in Wiesbaden. Als aktive Tierschützerin engagiert sie sich für PETA und für Straßenhunde in der Türkei und in Spanien. Sie gibt zudem Sprachkurse für Flüchtlinge.

Im Juni 2024 gab Link über die Social-Media-Plattform Instagram bekannt, dass sie schwerwiegend erkrankt sei und für das laufende Jahr ausnahmslos alle Termine, einschließlich der Frankfurter Buchmesse, absage.

An ihrem Erstlingswerk Die schöne Helena begann Link bereits mit 16 Jahren zu schreiben und veröffentlichte es im Alter von 19 Jahren. Sie wurde sowohl mit Gesellschaftsromanen als auch mit psychologischen Spannungsromanen in englischer Erzähltradition bekannt. Die Titel Sturmzeit, Wilde Lupinen und Die Stunde der Erben sind eine Trilogie, die neben anderen Werken vom ZDF für das Fernsehen in dem Fünfteiler Sturmzeit verfilmt wurde. Der Roman Am Ende des Schweigens wurde 2004 in der Kategorie Belletristik für den Deutschen Bücherpreis nominiert; ihr 2000 erschienener Roman Die Rosenzüchterin führte mehrere Wochen die Spiegel-Bestsellerliste an. Die Gesamtauflage ihrer Romane liegt im deutschsprachigen Raum bei über 32 Millionen (Stand: September 2022).

2014 erschien ihr Buch über die letzten Jahre ihrer an Krebs erkrankten Schwester, die sie während deren Krankheit begleitete.

Link gilt als eine der kommerziell erfolgreichsten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen und ist vor allem für ihre psychologischen Spannungsromane und Kriminalromane bekannt. Ihre Bücher, von denen allein in Deutschland über 34 Millionen Exemplare verkauft wurden, sind regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden.

2004 wurde sie für die Belletristik-Kategorie des Deutschen Buchpreises nominiert, die höchste Auszeichnung für den besten Roman in deutscher Sprache. Ihr Roman "Am Ende des Schweigens" (Originaltitel: Am Ende des Schweigens) war der nominierte Titel.

2007 erhielt Link für ihr literarisches Werk die Goldene Feder. 2004 wurde sie für die Belletristik-Kategorie des Deutschen Buchpreises nominiert, die höchste Auszeichnung für den besten Roman in deutscher Sprache.

Mehrfache Spitzenpositionen in der Spiegel-Bestsellerliste

Cromwells Traum oder Die schöne Helena, 1985.

Wenn die Liebe nicht endet, 1986.

Die Sterne von Marmalon, 1987.

Das Haus der Schwestern, 1997.

Das Echo der Schuld, 2006 (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 9. bis zum 15. Oktober 2006).

Die letzte Spur. Goldmann, München 2008, ISBN 978-3-442-46458-6.

Das andere Kind. Blanvalet, München 2009, ISBN 978-3-7645-0279-9 (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 14. bis zum 20. September 2009).

Der Beobachter. Goldmann, München 2011, ISBN 978-3-442-36726-9.

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