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Celso Garrido Lecca

Peruanischer Komponist

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Celso Garrido Lecca (* 9. März 1926 in Piura; † 11. August 2025 in Lima) war ein peruanischer Komponist.

Garrido Lecca studierte am Conservatorio Nacional de Música de Lima bei Rodolfo Holzmann und Andrés Sas. Er setzte seine Studien 1950 in Santiago de Chile fort, wo er unter dem Einfluss von Musikern wie Domingo Santa Cruz Wilson und Fré Focke die atonale Musik, die serielle Musik und die Dodekaphonie kennenlernte.

Seit 1954 wirkte er als Komponist für das Instituto del Teatro der Universidad de Chile, wo er auch mit Víctor Jara zusammenarbeitet. 1964 ging er nach Tanglewood, wo er Schüler von Aaron Copland war. Seit 1965 unterrichtete er am Departamento de Composición der Universidad de Chile, das er bis 1973 leitete.

Nach dem Militärputsch in Chile 1973 kehrte er zurück nach Peru und übernahm einen Lehrstuhl für Komposition am Conservatorio Nacional de Música in Lima, dessen Leiter er von 1976 bis 1979 war. Mit Manuel de Elías gründete er 1999 in Lima das Colegio de Compositores Latinoamericanos de Música de Arte.

Garrido Lecca starb am 11. August 2025 im Alter von 99 Jahren.

2000: Tomás-Luis-de-Victoria-Preis

Sinfonía en tres movimientos für Orchester, 1960

Elegía a Machu Picchu für Orchester, 1965

Intihuatana für Streichquartett, 1967

Antaras für doppeltes Streichquartett, 1968

Estudio Nº 1 für Tonband, 1970

El movimiento y el sueño für zwei Erzähler, Doppelchor, Kammerorchester und Tonband, 1972

Popular Cantata Kuntur Wachana (nach Federico García Lorca) für Chor und Ensemble, 1973

Danzas Populares Andinas für Violine und Klavier, 1979

Retablos Sinfónicos für Orchester, 1980

Trío para un nuevo tiempo für Violine, Cello und Klavier, 1986

A la memoria de Víctor Jara (Streichquartett Nr. 2), 1988

Sonata-Fantasía für Cello und Orchester, 1989

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