Cecilia Damström (* 1988 in Helsinki) ist eine finnische Komponistin.
Die Finnlandschwedin Cecilia Damström wuchs in Helsingfors (finnisch Helsinki) auf. Ihre Mutter stammt aus Deutschland. Damström erhielt eine Ausbildung als klassische Pianistin. Sie studierte von 2008 bis 2014 Komposition an der Tampere University of Applied Sciences bei Doctor Hannu Pohjannoro und anschließend bis 2018 an der Malmö Academy of Music und bei Luca Francesconi. 2018 erhielt sie das Rosenborg-Gehrmans Stipendium für den junge Komponisten des Jahres, 2021/2022 war sie Stipendiatin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg. Sie wurde mit mehreren nationalen und internationalen Kompositionspreisen ausgezeichnet.
Damströms Werke wurden unter anderem von der Finnischen Nationaloper, dem Finnischen Rundfunk-Sinfonieorchester, der Colorado Springs Philharmonic und dem Brodsky Quartet aufgeführt. Ihre Kompositionen entstanden als Auftragsarbeiten für Orchester, Musik-Ensembles oder für Festivals. Zu ihren Kompositionen zählen Werke für Orchester, Ensemble, kammermusikalische Besetzung, Soloinstrumente (unter anderem für Geige, Bratsche, Klavier, Orgel, Akkordeon und Cello) sowie drei bis zu 65-minütige Kinderopern, Vokal- und Chorkompositionen.
Extinctions, Symphonieorchester (2023)
Permafrost, Akkordeon und Streichorchester (2023)
Wasteland, Symphonieorchester (2022)
Earth Songs, Geige und Orchester (2021)
Fretus für Streichorchester; Uraufführung Styrsö Kammarmusikdagar, Leitung Magnus Fryklund (2021)
ICE für Symphonieorchester, Auftragskomposition der Stadt Lahti als Grüne Hauptstadt Europas 2021 (2021)
Nixus, Symphonieorchester (2020)
Lucrum für Symphonieorchester (2018)
Tundo!, Symphonieorchester (2015/2018)
Infirmus, Streichorchester (2015)
Vibrations, Blockflöte, Giege und Orgel (2021)
Cura, Giege und Klavier (2020)
Helene, Klavier und Bläserquartett (2020)
Letters, Streichquartett (2018)
Via Crucis, Streichquartett (2012–2014)