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Catherine d’Amboise

Französische Dichterin

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Catherine d’Amboise (* 1482; † 1. Januar 1549) war eine französische Dichterin und Mäzenin.

Sie war das jüngste von sechs Kindern von Charles I. d’Amboise, Herr von Chaumont-sur-Loire, und Catherine de Chauvigny, der Schwester von Charles II. d’Amboise, Marschall von Frankreich und Nichte des Kardinals Georges d’Amboise, des Ersten Ministers des Königs Ludwig XII.

Christophe de Tournon, Herr von Beauchastel, Bailli von Vivarais, Mundschenk Karls VIII., † wohl 1500

1501 Philibert de Beaujeu, Herr von Lignières und Amplepuis, Seneschall von Auvergne, † 1542

1542 Ludwig von Kleve (Louis de Clèves), Graf von Auxerre, † 1545

Nachdem ihr Neffe Georges d’Amboise, Sohn ihres verstorbenen Bruders Charles II., in der Schlacht von Pavia im Februar 1525 gefallen war, erbte sie die gesamten Besitzungen ihrer Familie, Chaumont-sur-Loire, Meillant, Sagonne, Charenton, Ravel, Dampierre und andere. Gleichzeitig holte sie Georges etwa 20-jährigen Halbbruder Michel Bâtard d’Amboise zu sich auf ihr Schloss Lignières bei Bourges, schickte ihn aber später wieder fort, als sie sich an seinem Lebenswandel störte.

Complainte de la dame pasmée contre fortune, 1525, Bibl. nationale, n° 19738s.

Chant royal, 1541, Recueil de poésies; Bibl. nationale. n° 2282 (18 Blätter).

Les Dévotes Épistres, Éd. Yves Giraud, Fribourg, Éditions universitaires Fribourg, 2002 ISBN 978-2-8271-0923-4.

Poésies, Éd. Catherine M Muller, Montréal, CERES, 2002 ISBN 978-0-919089-63-1.

Ariane Bergeron-Foote: Les Œuvres en prose de Catherine d'Amboise, dame de Lignières (1481–1550) (thèse de doctorat), École nationale des chartes, 2002.

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