Carl Gotthold Claunigk (auch Klaunigk; * 17. Mai 1761 in Sonnewalde, Niederlausitz, Kurfürstentum Sachsen; † 5. Juli 1829 in Sonnewalde, Königreich Preußen) war einer der bedeutendsten Orgelbauer der Niederlausitz.
Carl Gotthold Claunigks Vater Matthäus Claunigk war Orgelbauer in Sonnewalde. Der Sohn übernahm dessen Werkstatt um 1781 und war lange Jahre dort auch als Küster tätig.
Charakteristisch für seine Orgeln sind geteilte Register, die auf den kleinen Orgeln eine größere Klangvielfalt ermöglichen.
Von Carl Gotthold Claunigk sind nur einmanualige Werke bekannt. Erhalten sind die Orgeln in Waltersdorf, Gießmannsdorf, Groß Mehßow und Grüntal, sowie Prospekte und einzelne Teile weiterer Instrumente.
Albrecht Bönisch, Christhard Kirchner: Carl Gotthold Claunigk. In: Uwe Pape, Wolfram Hackel, Christhard Kirchner: Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Band 4. Berlin und Brandenburg. Pape Verlag, Berlin 2017, S. 92f.
Wolf Bergelt: Orgelreisen durch die Mark Brandenburg. 3. Auflage. Freimut und Selbst, Berlin 2016, ISBN 978-3-7431-5217-5, S. 160.
Albrecht Bönisch: Fast hundert Orgeln aus Sonnewalde. Das Wirken der Niederlausitzer Orgelbauerfamilien Claunigk und Schröther. Görlitz 2021 (archive.org [PDF] dreiseitig mit Karte).