Brigitte Krause (* 9. März 1929 in Berlin; † 29. April 2007 ebenda) war eine deutsche Schauspielerin, die fast 20 Jahre zum Ensemble der DEFA gehörte und in zahlreichen Film- und Fernsehrollen, darunter auch in Produktionen des DFF, zu sehen war.
Krause debütierte bereits während ihrer Schauspielausbildung von 1948 bis 1950 in den DEFA-Nachwuchsstudios als junge Studentin Christel in Kurt Maetzigs Spielfilm Die Buntkarierten von 1949. Von der DEFA unter Vertrag genommen, folgten Rollen in Rotation und Der Rat der Götter. Neben ihrem Engagement für die DEFA arbeitete Krause auch als Ansagerin für das DDR-Fernsehen, als Sprecherin in Hörspielen, wie der Reihe Neumann, zweimal klingeln, und als Theaterschauspielerin an Bühnen in Altenburg und Halle, später am Theater der Freundschaft (heute Theater an der Parkaue), am Hans Otto Theater in Potsdam und an der Berliner Volksbühne. Von 1966 bis 1988 gehörte sie zum Ensemble des Kabaretts Die Distel.
Ab 1952 wurde sie oft in Fernsehrollen eingesetzt, so z. B. in den Fernsehserien Rentner haben niemals Zeit, Polizeiruf 110 und Ferienheim Bergkristall.
Brigitte Krause war mit dem Schauspieler Gerd Biewer bis zu dessen Tod am 29. März 1981 verheiratet. Ihre Tochter Maxi Biewer ist ebenfalls Schauspielerin (und Wetteransagerin) geworden.
1960: Helmut Franke: Zimmer 13 – Regie: Fritz Erpenbeck (Volksbühne Berlin – Theater im 3. Stock)
1961: Friedrich Wolf: Beaumarchais oder Die Geburt des Figaro (Michele) – Regie: Rudi Kurz (Volksbühne Berlin)
1955: Zdzislaw Skowronski/Josef Slotwinski: Der Geburtstag des Direktors (Magda Puchalski) – Regie: Helmut Hellstorff (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
1963: Gerhard Jäckel: Die Wahnmörderin (Barbara Jäger) – Regie: Wolfgang Brunecker (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
1967: Rolf Wohlgemuth: Verraten und verkauft (Danielle) – Regie: Peter Groeger (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
1972: Ulrich Waldner: Gewitterstimmung (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1972: Werner Jahn: Maiglöckchen für Sommerlatte (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1972: Joachim Witte: Die wilden Ritter der Reckeburg (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1973: Gerhard Jäckel: Schlagzeug oder Stereo (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1973: Wilhelm Hampel: Zwecks Freizeitsgestaltung (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1973: Brigitte Tenzler: Die Ordnungsstrafe (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1974: Tom Wittgen: Der Mann mit dem Hocker (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1974: Albert Plau: Villa Klamé (Mutter) – Regie: Joachim Gürtner (Hörspielreihe: Neumann, zweimal klingeln – Rundfunk der DDR)
1975: Horst-Ulrich Semmler: Bereitschaftsdienst (Frau Schmidt) – Regie: Maritta Hübner (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)