Bernard Arens (* 24. Juli 1873 in Hosingen, Luxemburg; † 1. Februar 1954 in Köln) war ein luxemburgischer katholischer Theologe und deutschsprachiger Schriftsteller.
Bernard Arens war Mitglied des Jesuitenordens. Er wirkte u. a. als Lehrer im österreichischen Feldkirch und an der Theologischen Fakultät im niederländischen Valkenburg. Arens’ Fachgebiet war die Missionswissenschaft; von 1912 bis 1916 und von 1925 bis 1933 leitete er die vom „Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung“ herausgegebene Zeitschrift „Die katholischen Missionen“. Neben einer Reihe von theologischen Facharbeiten veröffentlichte er auch erzählende Werke über Themen aus der katholischen Missionsgeschichte und übersetzte aus dem Französischen ins Deutsche.
Das Leben der jungfräulichen Gottesmutter in Bildern, Wien 1898
Kränze um's Mutterhaupt, Paderborn 1902
Licht und Schatten, Stuttgart [u. a.] 1902
Der große Tag, Einsiedeln [u. a.] 1905
Die selige Julie Billiart, Stifterin der Genossenschaft Unserer Lieben Frau, und ihr Werk, Freiburg i.Br. 1908
Die Lektüre, Freiburg im Breisgau 1911
Der Sohn des Mufti, Freiburg i.Br. 1911
Des Schwarzrocks letzter Sieg, Freiburg i.Br. 1913
Die Mission im Festsaale, Freiburg i.Br. 1917
Gebete für Missionsandachten, Freiburg i.Br. 1918
Das katholische Zeitungswesen in Ostasien und Ozeanien, Aachen 1918
Die Mission im Familien- und Gemeindeleben, Freiburg im Breisgau 1918
Papst Pius X. und die Weltmission, Aachen 1919
Handbuch der katholischen Missionen, Freiburg 1920
Die katholischen Missionsvereine, Freiburg i.Br. 1922
Jesuitenorden und Weltmission, Regensburg 1937