Benno Gottlob Schmidt (* 3. März 1826 in Kaditz bei Dresden; † 6. Juni 1896 in Wildungen) war ein deutscher Chirurg, Generalarzt und Hochschullehrer an der Universität Leipzig.
Benno Schmidt entstammte einer Pfarrersfamilie und war der Sohn des Theologen und Kirchenrats in Leipzig Gottlob Christian Schmidt (1788–1853); er hatte fünf Brüder:
Oswald Schmidt (1821–1882), Pfarrer;
Bernhard Gottlob Schmidt, Jurist;
Clemens Schmidt (1827–1904), Pfarrer und Oberkonsistorialpräsident der evangelisch-lutherischen Kirche Sachsens in Dresden;
Wilibald Schmidt (1828–1877), Gymnasiallehrer;
Woldemar Gottlob Schmidt, Theologe.
Sein Neffe war der Philologe Johannes Schmidt.
Benno Schmidt war verheiratet mit Eleonore Louise Schmidt, geborene Berger (* 7. Juni 1832 in Reudnitz bei Leipzig, † 1. Januar 1924 in Leipzig); ihre drei Kindern waren
Arthur Benno Schmidt, Jurist und Politiker;
Georg Benno Schmidt (1860–1935), Dr. med., Professor der Chirurgie in Heidelberg, Leiter der Kinderchirurgischen Abteilung Luisenheilanstalt Heidelberg;
Martin Benno Schmidt, Pathologe,
Seine Enkel waren unter anderem
Wolfgang Arthur Schmidt-Brücken (* 5. Januar 1895 in Gießen – 1979), Dr. med., Generalarzt in Berlin;
Gerhard Arthur Schmidt-Brücken (* 9. März 1896 in Gießen – 1970), Oberst;
Erna Marie Schmidt-Brücken (* 21. Februar 1902 in Gießen – 1990), Mitarbeiterin des Bärenreiter-Verlags in Kassel-Wilhelmshöhe;
Arnold Arthur Schmidt-Brücken (* 19. Juni 1905 in Gießen – 1986), Oberregierungsrat.
Er pflegte eine private Freundschaft mit Theodor Billroth, zu dessen Ehrung er eine Bronzetafel am Elternhaus in Bergen auf Rügen anbringen ließ.