Barrie Gavin (* 10. Juni 1935 in London; † 12. November 2024) war ein britischer Filmregisseur.
Gavin begann 1961 bei der BBC als Assistent im Filmschnitt. Zwei Jahre später begann er als Regisseur von Dokumentationen vornehmlich über Musik zu arbeiten. Er produzierte in seiner Laufbahn fast 200 Dokumentarfilme, wobei er häufig mit Pierre Boulez und Simon Rattle, außerdem auch mit den Komponisten Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio, Luigi Nono, Harrison Birtwistle, John Adams und anderen zusammenarbeitete.
1977 drehte er für den Hessischen Rundfunk einen Film über Kurt Weill. In den folgenden 25 Jahren arbeitete er überwiegend in Deutschland für den Hessischen Rundfunk, den Westdeutschen Rundfunk, den Südwestrundfunk und den Sender Freies Berlin. Daneben leitete er etwa 250 Fernsehübertragungen von Konzerten und Opernaufführungen in England, Deutschland und den USA. Er erhielt zahlreiche Preise bei Filmfestivals und 2008 einen Preis der International Confederation of Music Publishers.
Between Two Worlds: Erich Wolfgang Korngold, 2001
In Rehearsal: Christoph von Dohnányi with the Philharmonia Orchestra, 1998
American Dream: Stephen Collins Foster und seine Zeit, 1997
Cleveland Plays the Proms, 1994
Berlioz: Messe solennelle, 1993
Benjamin Britten: War Requiem, 1993
Georg Friedrich Händel: Messiah, 1992
Hector Berlioz: Symphonie fantastique, 1991
Opus 20 Modern Masterworks: Ernst Krenek, 1991
Crossover: Richard Rodney Bennett, 1987
Ernest Ansermet: Archives and Memories, 1985
A Line Through the Labyrinth, 1977
Scenes from a Geordie Ceilidh, 1976