Barbara Meisner (* 24. Juli 1964 in Marl) ist eine deutsche Künstlerin. Sie lebt in Düsseldorf.
Barbara Elisabeth Meisner wurde in Marl-Hüls als Tochter eines Bergmanns und einer Gymnasiallehrerin geboren. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule für Gestaltung in Nürnberg. Das Studium schloss sie mit Diplom ab. 1990 nahm sie ein Studium der Zeitgenössischen Kunst an der Villa Arson, École Pilote International d’Art et de Recherche, in Nizza auf. Schwerpunkte des Studiums waren die Bereiche Zeichnung, Skulptur, Video und Drucktechnik. 1993 erhielt sie das „Diplôme National Supérieur d’Expression Plastique, Option Art/Félicitation du Jury“.
Seither ist Barbara Elisabeth Meisner als Künstlerin in Düsseldorf tätig. Ihre Arbeiten zeigte sie bei Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Von 1997 bis 2018 gestaltete sie Buchreihen für den Kölner Bachem-Verlag.
Meisner befasst sich mit Themen wie Heimat, dem Ruhrgebiet, Planeten, Berge, Pilzen, Wasserkristallen, dem Nixenmythos, den Elementen und Spiritualität. Die Werke wurden als eine „Befragung unseres gängigen Weltverständnisses“ gekennzeichnet.
„Die Werke von Barbara Meisner haben nicht nur ein spürbares Stimmungspotenzial, eine atmosphärische inspirative Kraft, sondern vielmehr eine tiefergehende energetische und spirituelle – eine Verbindung mit Naturkräften. In ihrer Ikonografie wird eine Auseinandersetzung mit ständigem Werden und Vergehen sichtbar […]“ Jürgen Raap, 2021 (‚Kunstforum international‘)
1998: Kunstförderpreis der Stadt Düsseldorf
2000: Gedankentransportmaschine, Galerie Frank Schlag, Düsseldorf
2023: Barbara Meisner – Werke von 1985 bis 2023 in Weißenbrunn
2024: WE ARE ALL ONE – Erste Containerausstellung ‚Strandbühne Düsseldorf‘
1993: Passants du phalanstère, Villa Arson, Nizza
1994: Beteiligung am Projekt der X-Art Foundation/Blast 4: Bioinformatics, New York, Kölnischer Kunstverein
1996: Wunschbilder – Künstler helfen Kindern in Not, Landesmuseum am Ehrenhof, Düsseldorf
1998: Ausstellung der Kunstförderpreisträger 1998, Kunstraum Düsseldorf
2002: Von Marl aus II, Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
2004: Rituale der Zukunft, Ausstellung und Symposium, Lothringer Straße 13, München
2006: Grenzenlos, Kunstverein Gelsenkirchen
2008: Installation Berge im Bunker im Kunstbunker Tullstr. 5 in Dortmund-Hörde
2015: mit Herbert Münch: Kriegsenkel 1964, Atelierhaus Hansastraße, Neuss