Augustyn Hipolit Bloch (* 13. August 1929 in Grudziądz; † 6. April 2006 in Warschau) war ein polnischer Komponist und Organist.
Nach dem Abschluss der staatlichen Musikschule in Danzig-Langfuhr studierte Bloch an der staatlichen Musikakademie Warschau bei Feliks Rączkowski und Tadeusz Szeligowski (Abschluss 1954 für das Orgelspiel, 1956 für das Kompositionsstudium). Er komponierte unter anderem für das Polnische Radio. Von 1977 bis 1979 war er Vizepräsident des Polnischen Komponistenverbandes, von 1983 bis 1987 Vorsitzender der Programmkommission des Festivals Warschauer Herbst. Er war mit der Koloratursopranistin Halina Łukomska-Bloch verheiratet und galt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Musik in Polen. Für sein Werk erhielt er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Er war zeitweilig eng verbunden mit den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
1953 Klaviervariationen Karol Szymanowski in memoriam
1956 Kinderlieder für Gesang und Instrumentalensemble
1958 Concertino für Violinsolo, Streichorchester, Klavier und Schlagzeug
1959 Espressiono per soprano ed orchestra (zu Texten von Jarosław Iwaszkiewicz)
1959 Impressioni poetiche für Männerchor und Orchester
1961 Sopran-Meditationen für Orgel und Schlagzeug (zu Bibeltexten)
1962 Voci – Ballett in einem Akt
1963 Oczekiwanie – Ballett in einem Akt
1965 Byk – Ballett in einem Akt
1967 Ballettmusik Alejet, córka Jeftego
1973 Kinderoper Bardzo śpiąca królewna (The Very Sleeping Beauty)
1974 Komposition für Vortragenden und Orchester Poemat o Warszawie
1974 Weihnachtslied Z gwiazdą cudobudzie
1975 Zwierciadło – Ballett-Pantomime
1976 Wordsworth songs – Komposition für Bariton und Kammerorchester
1976 Clarinetto divertente – Miniatur für Klarinetten-Solo