Arthur Cunningham (* 11. November 1928 in Piermont, New York; † 31. März 1997 in Nyack, New York) war ein US-amerikanischer Komponist.
Cunningham war von früh auf sowohl mit Jazz als auch klassischer Musik vertraut. Er studierte an der Metropolitan Music School in New York klassische Komposition bei Wallingford Riegger und Jazzklavier bei Teddy Wilson und John Mehegan. An der Fisk University studierte er klassisches Klavier bei William Duncan Allen sowie Musiktheorie und Komposition bei John Work. Er setzte seine Ausbildung an der Juilliard School of Music bei Peter Mennin, Peter Wilhousky, Margaret Hillis, Norman Lloyd und Henry Brant und am Columbia Teachers College bei Murphy Church fort.
Er diente bei den US Army Special Services und war dann Kontrabassist beim Suburban Symphony Orchestra in Rockland County. Er wirkte als musikalischer Leiter bei Sommertheateraufführungen und leitete 1964 das Rockland County Playhouse. Sein Durchbruch als Komponist kam mit dem Orchesterstück Concentrics, einem Auftragswerk für Benjamin Steinberg und die Symphony of the New World, das 1969 im Lincoln Center uraufgeführt wurde. Er komponierte Bühnenwerke wie The Beauty Part und Violetta und Songs wie This Love is True Love. Daneben war er als Jazzpianist sowie Gesangs- und Musiklehrer tätig.
Adagio für Oboe und Streichorchester, 1954
Amen für gemischten Chor, 1962
Amen, Amen für gemischten Chor, 1965
Ballet für Jazz- und Streichquartett, 1968
Basis für vier Kontrabässe, 1968
By this dying für Flöte und Cello
Concentrics für Kammerorchester, 1968
The cossack für gemischten Chor, 1964
Covenant für Cello und Kontrabass, 1972
Dialogues für Klavier und Orchester, 1966
Dim du mim für Oboe und Kammerorchester, 1969
Four shadows für Klavier, 1950
Fragment für Blechbläser und Perkussion, 1968
From where I stand für gemischten Chor, 1964
Fruitful trees more fruitful are für dreistimmigen Chor (Text von George Herbert), 1965