Arnim Mühlstädt (* 22. Oktober 1929 in Dresden; † 17. Oktober 2002 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.
Arnim Mühlstädt wuchs in Dresden auf. Er studierte dort an der Hochschule für Musik und Theater und war anschließend als Bühnendarsteller an verschiedenen Theaterhäusern engagiert, wie beispielsweise in Altenburg und Erfurt.
Er war ab den 1960er-Jahren auch als Schauspieler vor der Kamera aktiv und gehörte ab 1970 fest zum Schauspielerensemble des DFF. Mühlstädt wirkte von 1961 bis 1996 in mehr als 130 Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter auch in einigen DEFA-Spielfilmen. Mühlstädt war dabei bis auf wenige Ausnahmen zumeist in Nebenrollen besetzt.
Im April 1979 moderierte Mühlstädt gemeinsam mit Günter Schubert, Helga Piur und Rudolf Ulrich die 38. Ausgabe der Show Ein Kessel Buntes.
Mühlstädt war auch gelegentlich als Synchronsprecher tätig.
Arnim Mühlstädt starb im Oktober 2002 im Alter von 72 Jahren.
1981: Theodor Storm: Das Puppenspiel – Regie: Norbert Speer (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
1981: László Hárs: Ich war einmal ... oder: Die Zimmerreiseabenteuer des Helden Buci (Seeräuber) – Regie: Albrecht Surkau (Kinderhörspiel – Litera)
1982: Gisela Richter-Rostalski: Markos Geldschein – Regie: Norbert Speer (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)
1961: Die kleine Kröte – Gabriela Zapolska – als Bartnicki (Fernsehaufführung)
1961: Optimistische Tragödie – Wsewolod Wischnewski – als 2. Anführer
1962: Erna räumt auf – Manfred Petzold – als Franz Wendler (Fernsehschwank)
1962: Egmont – Johann Wolfgang von Goethe – als Gomes
1962: Vor Sonnenuntergang – Gerhart Hauptmann – als Erich Klamroth
1963: Romeo und Julia – William Shakespeare – als Simson
1963: Macbeth – William Shakespeare – als 2. Mörder
1964: Pygmalion – George Bernhard Shaw – als Alfred Doolittle
1966: Der Besuch der alten Dame – Friedrich Dürrenmatt – als Ill