An diesem Tag

Andy Summers

Englischer Pop- und Rock-Gitarrist

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Andy Summers (* 31. Dezember 1942 als Andrew James Somers in Blackpool, Lancashire, England) ist ein britischer Pop- und Rock-Gitarrist.

Bekannt wurde Andy Summers als Gitarrist von The Police. Später war er Gastmusiker und zeitgenössischer Instrumental-Musiker. Der Rolling Stone listete ihn 2011 auf Rang 85 der 100 größten Gitarristen aller Zeiten.

Andrew „Andy“ Somers zog als Kind nach Bournemouth, wo er im Alter von sechs Jahren Klavierunterricht bekam. Mit zehn Jahren begann er mit dem Gitarrespielen.

Bereits mit 16 war Summers Teil der Jazz-Szene von Bournemouth und spielte in lokalen Clubs und Kaffeehäusern. Dort fiel er dem Musiker Zoot Money auf, der ihn einlud, in seiner „Zoot Money’s Big Roll Band“ und dann auch bei den nachfolgenden „Dantalian's Chariot“ mitzuspielen, beide Mitte der 1960er Jahre populäre Acts in den Londoner Clubs.

1968 spielte Summers einige Monate lang mit der Jazz-Rock-Band „Soft Machine“ aus der Canterbury-Szene, bevor er erneut mit Zoot Money bei Eric Burdon and The Animals („The New Animals“) zusammenkam.

Als dieses Engagement 1969 endete, studierte er vier Jahre lang klassische Gitarre und Komposition an der „California State University“ (UCLA), die er mit einem Bachelor in Musik abschloss. 1973 kehrte Summers nach England zurück.

Im Laufe der 1970er Jahre machte sich Summers einen Namen als Gast- und Studiomusiker und hatte zahlreiche Engagements, u. a. bei Neil Sedaka, Joan Armatrading, Kevin Ayers, Kevin Coyne und Tim Rose. 1975 wirkte er bei Jon Lords Album „Sarabande“, an dem auch Eberhard Schoener beteiligt war, mit.

1977 war Summers dann als Gastmusiker an Eberhard Schoeners LP Trance-Formation beteiligt. Von 1977 bis 1979 kamen noch Sting und Stewart Copeland dazu. Sie spielten alle zusammen auf Schoeners LPs Flashback und Video Magic als Gastmusiker und gingen auch mit ihm auf Tournee.

Im Mai 1977 lud Mike Howlett, vormals Bassist bei Gong, Andy Summers und Sting ein, zusammen als Strontium 90 aufzutreten. Stewart Copeland schloss sich ebenfalls an, da Chris Cutler als Drummer verhindert war. Diese kurzlebige Bandformation nahm einige Demotracks auf, gefolgt von einem Auftritt beim Comeback-Konzert von Gong am 28. Mai 1977 in Paris und einem Konzert als „The Elevators“ in einem Londoner Club.

Im Juni 1977 schloss sich Summers „The Police“ an – im Juli 1977 tourten sie kurzzeitig als Quartett – und ab August ersetzte er Henry Padovani als Gitarrist.

Summers betonte bei „The Police“ die Rhythmus- gegenüber der Solo-Gitarre und setzte viele Effektgeräte ein. Den besonderen Reiz seiner Spielweise machten die Rhythmuswechsel aus zwischen Rock und Reggae, die Stücke wie So Lonely und Don’t Stand So Close to Me prägen.

Seine Kompositionen – „Omegaman“, „Mother“ und „Be My Girl – Sally“ (mit Summers’ Stimme als Erzähler) – standen, ebenso wie die von Copeland, im Schatten von Stings Kompositionstalent. Für das von ihm komponierte Instrumentalstück Behind My Camel erhielt Summers einen Grammy für „Best Rock Instrumental Performance“.

1984 trennte sich das Trio. Bei den Grammy Awards 2007 am 11. Februar 2007 in Los Angeles standen „The Police“ wiedervereinigt auf der Bühne, im Mai starteten sie eine Welttournee.

Solokünstler, Studiomusiker, Komponist und Fotograf

In der letzten Phase der Zusammenarbeit von „The Police“ hatte Summers bereits Soloprojekte und arbeitete an einigen Filmmusiken. In der ersten Late-Night-Show des Schauspielers/Komikers Dennis Miller wirkte er als Bandleader und Komponist mit, hatte einige kleinere Rollen im Fernsehen und weiteren Filmen, so z. B. in Folge 33 der TV-Serie "The Hitchhiker" und zusammen mit Gene Wilder und Richard Pryor in der Komödie „Another You“.

1987 schloss er sich zusammen mit Stewart Copeland für einige Monate Animal Logic (respektive „Rush Hour“) an. Er verließ die Band aber bereits Ende 1987 nach einer kurzen Tournee in Brasilien, um sein erstes Soloalbum „XYZ“ zu veröffentlichen, das nur verhaltene Kritiken erhielt.

Dem Album voran gingen Andy Summers’ und Robert Fripps „I Advance Masked“ (1982) und „Bewitched“ (1984), dem weitere Kooperationen folgten: „Invisible Threads“ (1993) mit John Etheridge sowie mit Victor Biglione „Strings of Desire“ (1998) und „Splendid Brazil“ (2005).

Seine nachfolgenden insgesamt 15 Alben, die den jazzigen und vom New Age beeinflussten Stil und Zeitgeist betonten, waren erfolgreicher.

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