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Alfred Janson

Norwegischer Komponist, Pianist und Akkordeonist

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Alfred Martin Janson (* 3. März oder 10. März 1937 in Oslo; † 19. Mai 2019) war ein norwegischer Komponist, Pianist und Akkordeonist.

Alfred Janson, der bereits zwölfjährig als Akkordeonspieler in Restaurants von Oslo auftrat, wurde als Pianist von seiner Mutter ausgebildet. Er studierte Musiktheorie und Komposition bei Bjørn Fongaard und Finn Mortensen und nahm an den Darmstädter Ferienkursen teil. Als Pianist debütierte er 1962.

Jansons Musik lässt sich stilistisch nicht festlegen. Er sagte von sich selbst, ihn interessiere alles außer Wagner und Wiener Operetten. Als ausübender Musiker arbeitete er überwiegend als Jazzpianist und schrieb auch viele Arrangements für Jazzbands. Während seine frühen Kompositionen der Avantgarde zuzuordnen sind, finden sich in seinen späteren Werken Einflüsse der Spätromantik, des Jazz und der norwegischen Folklore. Er ist auch auf Alben mit Ketil Bjørnstad (Odyssey), Odd Børretzen und dem Willem Breuker Kollektief (With Strings Attached) zu hören.

1966 Kompositionspreis der Stiftung Gaudeamus

Patrice Lumumba für Klavier, Bass und Schlagzeug, 1961

Vuggesang für Sopran und 48 Streicher, 1963

Canon für Kammerorchester und Tonband, 1965

Konstruksjon og Hymne für Orchester, 1966

Theme für Chor, Sprecher, Klavier, elektrische Orgel und zwei Schlagzeuger, 1967

Nocturne für Chor, zwei Celli, Harfe und zwei Schlagzeuger, 1967

Valse Triste für Stimme, Jazzquartett und Tonband, 1970

Alberte (Musik für die Fernsehserie), 1972

Three Poems by Ebba Lindqvist, 1975–80

Forspill für Violine und Orchester, 1976

Vi som är födda vid havet für Chor, 1977

Wings für gemischten Chor und Jazzensemble, 1983

Errotikk and Pollitikk, Suite für gemischten Chor und Orgel mit Rhythm-Box, 1983

Mellomspill für Orchester, 1985

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