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Alfonso Gómez-Mena

Kubanischer Autorennfahrer

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Alfonso Andres Ricardo „Alfonsito“ Gómez-Mena y Vivanco (* 9. Juni 1913 in Havanna; † 27. Juni 1975 in Miami) war ein kubanischer Autorennfahrer.

Alfonso Gómez-Mena war Mitglied der Familie Gómez-Mena, in deren Besitz sich die New Gomez-Mena Sugar Company befand, die viele Jahrzehnte den Zucker-Handel auf Kuba kontrollierte. Nach der Machtübernahme durch Fidel Castro und die Kommunistische Partei Kubas wurden die Besitztümer der Familie enteignet. Gomez-Mena emigrierte Anfang der 1960er-Jahre in die Vereinigten Staaten und nahm die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

In den 1950er-Jahren war Alfonso Gómez-Mena einer der bekanntesten kubanischen Rennfahrer. 1950 hatte er ein Straßenrennen in Havanna gewonnen und wurde 1957 auf einem Jaguar D-Type Sechster beim Großen Preis von Kuba. Das Rennen gewann Juan Manuel Fangio auf einem Maserati 300S vor Carroll Shelby, der einen Ferrari 410 Sport fuhr. Auch 1958 war er beim Großen Preis gemeldet, ging aber nicht ins Rennen. Es war jene Rennveranstaltung, bei der im Vorfeld Juan Manuel Fangio entführt wurde.

1958 gab Gómez-Mena mit dem achten Endrang sein Debüt beim 12-Stunden-Rennen von Sebring, wo er insgesamt viermal am Start war. Seinen einzigen Start beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans hatte er 1958, als er gemeinsam mit Piero Drogo einen Ferrari 250TR fuhr. Nach einem Unfall schied er aus.

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Alfonso Gómez-Mena bei der Driver Database

Alfonso Gómez-Mena bei Racing Sports Cars

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