An diesem Tag

Albert

Männlicher Vorname

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Albert ist ein männlicher Vorname und Familienname.

Der Name ist eine Form des Namens Adalbert und setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern für edel und berühmt zusammen. Die Form ist in dieser Schreibweise, neben ihrer ursprünglichen Präsenz im deutschen Sprachraum, vor allem im englischen, französischen und polnischen Sprachraum populär und auch als Familienname gebräuchlich.

Sinnverwandt ist der Name auch mit Albrecht; tatsächlich werden bis in das 16. Jahrhundert die beiden Formen auswechselbar verwendet. Im westslawischen Sprachraum war zudem die Abwandlung Olbracht geläufig.

Der Name befindet sich in den USA seit 1880 dauerhaft in den Top-600. Bis 1933 lag er in den Top-30, danach ließ seine Popularität nach. Seit 1967 ist er nicht mehr in den Top-100. Im Jahr 2023 lag er auf Rang 590. In Kanada lag der Name von 1920 bis Mitte der 1960er Jahre in den Top-100 der Vornamenscharts, jedoch mit einer fallenden Tendenz. Der Name kommt in Armenien seit 2007 fast jedes Jahr in den Top-50 vor.

In England und Wales befindet sich der Name seit 1996 stets in den Top-300 und seit 2013 sogar in den Top-100. Im Jahr 2023 belegte er Rang 55. Der Name kommt in Schottland seit 1974 fast jedes Jahr in den Hitlisten vor, jedoch in einer geringen Anzahl. Auch in Nordirland wird der Name seit 2009 jährlich vergeben. In Irland wird der Name seit 1964 regelmäßig vergeben, er gilt aber als mäßig beliebt.

Albert war in Frankreich von 1900 bis 1940 dauerhaft in den Top-30, seine Beliebtheit ging danach stetig bis zu den 1980er Jahren zurück, als er nur noch um den 500. Rang lag. In den Niederlanden wird Albert seit 1930 alljährlich bei der Namenswahl berücksichtigt. Der Name lag bis 1960 dauerhaft in den Top-30 und bis 1986 in den Top-100. Seine Popularität sank danach stetig. Von 1930 bis 2023 wurden rund 40.300 Jungen so genannt. Der Name befindet sich in Belgien seit 1996 regelmäßig in den Hitlisten. Er ist jedoch nur mäßig populär. Der Name befand sich in Spanien von 2002 bis 2004 in den Top-100 der Hitlisten. In Katalonien war der Name besonders um die Jahrtausendwende beliebt, er belegte im Jahr 2000 Rang 11, seitdem lässt seine Popularität nach. Im Jahr 2023 lag er nur noch auf Rang 100.

In den skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden zählt er zu den verbreiteten Namen. In Norwegen lag er im Jahr 2021 auf Rang 52. Besonders in Dänemark wurde der Name zwischen der Jahrtausendwende und dem Jahr 2020 häufig vergeben.

Der Name kommt in Tschechien seit 1935 fast jährlich in den Top-200 vor. Seit 1998 hat er sich in den Top-100 etabliert. In Polen ist Albert ein beliebter Vorname, der sich seit der Jahrtausendwende fast jährlich in den Top-100 befindet. In den letzten 10 Jahren wurden etwa 2.000 Jungen so genannt. Seine Vergabe ist auch in Liechtenstein, Slowenien und Ungarn nachgewiesen.

Albert ist in Deutschland ein geläufiger Name, der seit über hundert Jahren alljährlich in der Namensgebung auftaucht. Besonders beliebt war er den 1890er und 1900er Jahren, damals lag der Name in den Top-30 der Hitlisten. Seine Beliebtheit hielt bis Ende der 1950er Jahre an, danach ließ seine Popularität nach. In den letzten 10 Jahren wurde der Name etwa 2.400 Mal vergeben. Der Name kommt in der Schweiz seit 1930 jährlich in den Vornamenscharts vor. Von 1930 bis 1963 lag er stets in den Top-100, bis 1942 sogar in den Top-30. Danach ging seine Beliebtheit langsam zurück. Von 1930 bis 2023 wurde der Name circa 7.200 Mal gewählt. In Österreich wird der Name seit 1984 jährlich bei der Namenswahl berücksichtigt. Er gilt als geläufiger Vorname, der seit dem Jahr 2010 wieder häufiger vergeben wird.

männlich: Albertas (litauische Form), Albertus (lateinische Form), Alberto

Aalberts (niederländisch, deutsch)

15. November – Albertus Magnus, Kirchenlehrer, Philosoph und Naturwissenschaftler

8. Januar – Albert von Cashel († zwischen 700 und 800 in Regensburg, auch Albert von Regensburg), möglicherweise legendärer Heiliger aus England,

7. August – Albert von Trapani, Karmelit in Sizilien

17. September – Albert von Jerusalem, lateinischer Patriarch von Jerusalem bis 1214

24. November, 14. September (katholisch) – Albert von Lüttich

26. November – Albert (Adalbert) von Oberaltaich, Benediktiner

25. Dezember – Albert (Adam) Chmielowski

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