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Aischa Rakischewa

Kasachische Biathletin und Skilangläuferin

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Aischa Rakischewa (kasachisch Айша Ракишева, Aişa Rakişeva; * 5. Mai 2002 in Semipalatinsk) ist eine kasachische Biathletin und vormalige Skilangläuferin. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2026 und zwei Nordischen Skiweltmeisterschaften teil.

Die in Almaty lebende Aischa Rakischewa startete erstmals im November 2018 im Eastern Europe Cup und verpasste vordere Platzierungen klar. Anfang 2020 war sie Teil des kasachischen Aufgebots für die Olympischen Jugendspiele und wurde unter anderem 25. über fünf Kilometer klassisch, bei den folgenden Juniorenweltmeisterschaften waren die Ergebnisse weniger gut. Im Rahmen der nationalen Meisterschaften gewann die Kasachin daraufhin hinter Xenija Schalygina Silber im Sprint. Im Februar 2021 nahm sie in Oberstdorf an ihren ersten Nordischen Skiweltmeisterschaften teil und wurde in der Sprintqualifikation 65., im Jahr darauf lief sie erneut die Juniorenweltmeisterschaften und konnte sich nicht wesentlich verbessern. Im Winter 2022/23 erreichte Rakischewa im Eastern Europe Cup fünf Podestplätze und nahm an der Winteruniversiade in Lake Placid teil, in deren Rahmen sie die Bronzemedaille an der Seite von Nadeschda Stepaschkina und Xenija Schalygina im Staffelwettkampf gewann. Weiterhin bestritt sie ihre zweiten Weltmeisterschaften, bei denen Rang 45 im Skiathlon das beste Individualergebnis darstellte. In der Folgesaison erzielte die Kasachin bei der U-23-Weltmeisterschaften ihre besten Einzelplatzierungen, so wurde sie beispielsweise 21. im Massenstart und 25. über zehn Kilometer klassisch. Rakischewas erster Start im regulären Weltcup verlief in Lahti mit Platz 34 über 20 Kilometer sehr erfolgreich, weitere Weltcuppunkte ließ sie als 45. im Massenstart von Falun folgen. Ihre letzten Starts im Skilanglauf absolvierte sie im März 2024 im Eastern Europe Cup und stieg in drei weiteren Rennen auf das Podest.

Zur Saison 2024/25 wechselte Rakischewa zum Biathlon und wurde sofort in die Nationalmannschaft aufgenommen. Nach einem Start bei der Sommerbiathlon-WM gab sie im November 2024 ihren Einstand im IBU-Cup und verfehlte besonders aufgrund vieler Schießfehler die Punkteränge. Nach dem Jahreswechsel nahm die Kasachin zum zweiten Mal an der Universiade teil und belegte in Sprint und Massenstart die Ränge 14 und 12. Ihren Einstand auf höchster Ebene gab sie bei den Weltmeisterschaften in der Lenzerheide, wo unter anderem Rang 85 im Sprint zustande kam. Zwar war sie bis zum Saisonende Teil des Weltcupteams, konnte diese Platzierung aber nicht unterbieten. Zu Beginn des Winters 2025/26 lief die 23-Jährige erneut im Weltcup, überzeugte aber besonders auf der zweiten Wettkampfebene mit den Plätzen 34 in der Lenzerheide und 28 in Osrblie, beide Male im Sprint und ohne Schießfehler. Diese Resultate reichten für die erstmalige Nominierung für die Olympischen Spiele, bei denen sie unter anderem Rang 86 im Einzel erzielte.

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen

Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn

Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge

Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin

Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.

Ergebnisse bei Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem:

Nordische Skiweltmeisterschaften

Ergebnisse bei Nordischen Skiweltmeisterschaften:

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen

Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)

Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)

Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin

Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln

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