Adriano Guarnieri (* 10. September 1947 in Sustinente/Mantova) ist ein italienischer Komponist.
Guarnieri studierte am Konservatorium von Bologna Komposition bei Giacomo Manzoni und Chormusik bei Tito Gotti. Er wirkte als Leiter des Nuovo Ensemble „Bruno Maderna“ in Florenz. Später unterrichtete er Komposition an den Konservatorien von Florenz, Pesaro und gegenwärtig Mailand.
In seinen Kompositionen verwendet Guarnieri häufig Werke von Pier Paolo Pasolini. Bei der Biennale von Venedig 1995 wurde das in Zusammenarbeit mit Giovanni Raboni entstandene Werk Quare tristis aufgeführt. 2003 erhielt er den Preis der Musikkritik Franco Abbiati für seine multimediale Video-Oper Medea.
Excerpts für elf Streicher, 1974–1977
Nafshi für Flöte und Tonband, 1975
L’art pour l’art? für Streichquartett, Tonband und acht Instrumente, 1976
Musica per un’azione immaginaria für Bläserquintett und Tonband, 1976
Abschied für Flöte und Harfe, 1978
Air (Trio n. 2) für zwei Violinen und Viola, 1978
Mystère für sieben Instrumente, 1978
Recit (Trio n. 1) für Klavier, Viola und Cello, 1978
Poesia in forma di rosa für dreizehn Instrumente, 1979
Pierrot Pierrot! für Flöten, Celesta und Schlagzeug, 1980
Pierrot Suite für drei kammermusikalische Gruppen, 1980
…di sussulti e di tremori für Klavier und Orchester, 1982
Ein Lied an Gott für Sopran, Bassflöte, zwei Orgeln, Perkussion und Kammerensemble 1982
Arioso cantabile für Flöte, Klarinette, Klavier und Schlagzeug, 1982
Le notti mie son roche di grida für Flöte und Harfe, 1982