Adolf Maurer (* 4. Juni 1883 in Zürich; † 2. März 1976 in Brüttisellen) war ein Schweizer Pfarrer und Schriftsteller.
Maurer studierte von 1902 bis 1906 evangelische Theologie an der Universität Zürich und war danach bis 1948 als Pfarrer der reformierten Landeskirche in Zell, Schwamendingen und Wiedikon tätig. Von 1919 bis 1968 wirkte er als Redaktor des Zwingli-Kalenders und von 1921 bis 1960 für den Kirchenboten. Er engagierte sich daneben in der Kirchensynode als Mitglied der religiös-sozialen Fraktion sowie in der «Vereinigung antimilitaristischer Pfarrer».
1931 erhielt Maurer die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich für sein literarisches Schaffen; 1933 wurde ihm wegen seines pazifistischen Engagements ein Lehrauftrag an derselben theologischen Fakultät durch den Zürcher Regierungsrat verweigert.
Die SP-Politikerin Esther Maurer ist seine Enkelin.
Die stille Revolution. Selbstverlag, Schwamendingen 1921
Sonntagmorgen. Ein Jahrgang Kinderlehren. Reinhardt, Basel o. J.
Herbergslieder. Reinhardt, Basel o. J.
Geschichten und Gestalten. Feierabendbuch. Reinhardt, Basel o. J.
Woher? – Wohin? Hundert Fragen und eine Antwort. Reinhardt, Basel o. J.
Der alte Sigrist. Ein Spiel in 3 Akten. Reinhardt, Basel o. J.
Auf der Wanderschaft. Gedichte. Reinhardt, Basel 1925
Vom hellen Schein. Weihnachtsgedichte. Reinhardt, Basel 1928
Sorge und Segen. Erzählungen. Reinhardt, Basel 1937
Macht hoch die Tür. Weihnachtsverse für Kinder. Zwingli, Zürich 1939
Ob Berge weichen. Trostbuch. Reinhardt, Basel 1942
Ich hatt’ einen Kameraden. EVZ, Zollikon 1950
Die goldnen Waffen. Gedanken für die wachen Stunden der Nacht. Reinhardt, Basel 1953
Alles, was Odem hat. Gedichte. Reinhardt, Basel 1954