Adam (hebräisch אָדָם, arabisch آدم) ist ein männlicher Vorname und ein Familienname.
Adam ist das hebräische Wort für „Mensch“ und bezeichnet in den im Tanach den ersten Menschen. In Genesis 2,7 wird dieser Name in Bezug gebracht zum hebräischen Wort adamah für den Erdboden, aus dessen „Staub“ (hebr. afar) der Mensch von Gott gebildet wurde. Wahrscheinlich kann man adam und adama zurückführen auf die Grundbedeutung „Haut, Oberfläche“.
In den Abrahamitischen Religionen bezeichnen Adam und Eva die ersten von Gott geschaffenen Menschen.
Der Name Adam wird in Deutschland seit über hundert Jahren regelmäßig vergeben. Seit etwa dem Jahr 2005 steigt seine Beliebtheit stetig und er befindet sich seit 2017 durchgehend in den Top-30. In den letzten 10 Jahren wurde der Name etwa 23.000 Mal gewählt. In Österreich wird der Name seit 1984 regelmäßig vergeben. Seit der Jahrtausendwende steigt seine Popularität stetig. Adam befindet sich seit 2012 in den Top-100. Im Jahr 2023 belegte er Rang 42. In der Schweiz kommt der Name seit 1930 fast jedes Jahr in der Namensgebung vor. Seit 1991 liegt er durchgehend in den Top-100 und seit 2018 in den Top-50. Die Vergabe ist auch in Liechtenstein nachgewiesen.
In Frankreich wird der Name seit 1900 vergeben. Bis zu den 1950er Jahren lag er in den Top-500. Seit Mitte der 1980er Jahre erlebt er einen starken Aufwärtstrend, er befindet sich seit der Jahrtausendwende in den Top-100 und seit 2012 in den Top-10. Der Name liegt in Belgien seit 2009 durchgehend in den Top-10 der Hitlisten. In den Niederlanden wird Adam seit 1930 alljährlich bei der Namenswahl berücksichtigt. Seit 2008 liegt er in den Top-100 und seit 2016 in den Top-20.
Kurz nach der Jahrtausendwende erlebte der Name in Italien einen starken Anstieg. Seit 2006 befindet er sich in den Top-100. Im Jahr 2023 belegte er Rang 64. In Spanien gehört der Name seit 2005 zu den Top-100 der Vornamenscharts. Der Name befindet sich in Katalonien seit 2003 stets in den Top-100 und seit 2008 in den Top-30. Auch im Baskenland ist der Name seit 2018 unter den 100 beliebtesten Jungennamen anzutreffen.
Der Name hat sich in Slowenien seit 2011 unter den 100 beliebtesten Jungennamen etabliert. Die beste Platzierung erzielte er im Jahr 2021 mit Rang 28. In Polen gehört der Name seit der Jahrtausendwende zu den 20 beliebtesten Vornamen. In den letzten 10 Jahren wurde er circa 46.200 Mal vergeben. Auch in Ungarn ist der Name seit dem Jahr 2000 stets in den Top-20 anzutreffen. Der Name kommt in Tschechien seit Mitte der 1930er Jahre in der Namensgebung vor. Seit 1974 befindet er sich durchgehend in den Top-100 der Vornamenscharts. In der Slowakei liegt der Name seit 2000 durchgehend in den Top-10 der Hitlisten. Die Spitzenposition belegte er in den Jahren 2014 und 2015. Rang 3 hatte er im Jahr 2023 inne.
In den nordischen Ländern ist Adam besonders in Schweden ein beliebter Vorname, der seit den 1980er Jahren in den Top-100 anzutreffen ist und sich seit einigen Jahren in den Top-10 etabliert hat. Der Name befindet sich in Dänemark und Norwegen seit den 1990er Jahren im Aufwärtstrend und gehört zu den Top-50 der Hitlisten.
In England und Wales lag der Name von 1996 bis 2007 stets in den Top-30, seitdem sinkt seine Beliebtheit leicht. Der Name befindet sich in Schottland seit 1935 durchgehend in den Top-100 der Hitlisten. Zwischen 1999 und 2015 lag er sogar in den Top-20. In Nordirland war der Name zwischen 1997 und 2017 stets unter den 20 beliebtesten Jungennamen anzutreffen. Im Jahr 2001, 2003 und 2005 belegte er Rang 3.
Der Name kommt in den USA seit 1880 regelmäßig in der Namensgebung vor. Mitte der 1950er Jahre stieg seine Beliebtheit stark an. Von 1970 bis 2020 lag der Name durchgehend in den Top-100 und in den frühen 1980er Jahren zeitweise sogar in den Top-20. Von 1930 bis 2023 wurde der Name rund 562.000 Mal vergeben. Adam gehört in Kanada seit 1980 fast jedes Jahr zu den Top-30 der Hitlisten.
In Australien befindet sich der Name seit Anfang der 1960er Jahre durchgehend in den Top-100 der Vornamenscharts. Zwischen 1971 und 1992 lag er in den Top-20. Seitdem ist seine Beliebtheit rückläufig. Adam kommt in Neuseeland seit Mitte der 1960er Jahre dauerhaft in den Listen der 100 beliebtesten Jungennamen vor. In den 1980er Jahren befand er sich in den Top-20.
Der Name gehört in Israel seit 2014 stets zu den Top-50.
vorletzte Sonntag im Advent (orthodox)
24. Dezember (evangelisch, katholisch)
Adem (albanisch, arabisch, türkisch)
Adam, biblische Figur, siehe Adam und Eva
Adam Qadmon, ursprünglicher Mensch in der kabbalistischen Lehre
Adam I. (Bethsan), französischer Kreuzritter