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2. Panzerarmee (Wehrmacht)

Verband im Zweiten Weltkrieg

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Die 2. Panzerarmee / Panzerarmeeoberkommando 2 (PzAOK 2) war eine Kommandobehörde des Heeres der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Sie war Oberkommando jeweils wechselnder Armeekorps sowie zahlreicher Spezialtruppen.

Vorläufer war die Gruppe Guderian, die am 1. Juni 1940 aus dem Generalkommando des XIX. Armeekorps gebildet wurde und die aus zwei Armeekorps bestand. Am 16. November 1940 wurde sie in Panzergruppe 2 umbenannt. Im Juli und August 1941 wurde sie auch als Panzergruppe Guderian bezeichnet. Am 5. Oktober 1941 wurde sie in 2. Panzerarmee umbenannt.

Der Verband Panzergruppe Guderian wurde auf Befehl Hitlers vom 28. Mai 1940 aufgestellt (während der Schlacht von Dünkirchen) und bestand vom 1. Juni bis zum 25. Juni 1940 (dem Ende des Westfeldzuges). Oberbefehlshaber war General der Panzertruppe Guderian, Chef des Generalstabes war Oberst Walther Nehring, und auch der Rest des Stabes setzte sich aus dem Personal des Generalkommando XIX. Armeekorps zusammen. Die Kommandobehörde traf am 1. Juni 1940 in Signy-le-Petit ein.

Die Panzergruppe Guderian war der 12. Armee unter Generaloberst List unterstellt, welche wiederum der Heeresgruppe A unter Generaloberst von Rundstedt unterstellt war. Der Panzergruppe Guderian unterstellt waren:

XXXIX. Armeekorps (mot.) des Generals Schmidt

1. Panzer-Division unter Gen. Kirchner

2. Panzer-Division unter Gen. Veiel

29. Infanterie-Division (mot.) unter Gen. von Langermann

XXXXI. Armeekorps (mot.) des Generals Reinhardt

20. Infanterie-Division (mot.) unter Gen. von Wiktorin

der Panzergruppe unmittelbar unterstellte Verbände

Der Verband Panzergruppe Guderian wurde eigens für den zweiten Teil des Westfeldzuges aufgestellt. Die unterstellten Truppenteile kamen teils direkt von der Kanalküste zum Sammelraum südwestlich Charleville-Mezieres. Die generelle Bewegungsrichtung war Südsüdost (westlich der Maas) bis zum Erreichen der Schweizer Grenze bei Pontarlier am 17. Juni.

Beim Angriff auf die Sowjetunion 1941 war die Panzergruppe 2 Teil der Heeresgruppe Mitte, die den Auftrag hatte, Moskau zu erobern. Am 22. Juni 1941 setzte Generaloberst Guderian beiderseits Brest-Litowsk seine Panzertruppen über den Bug, während ein Infanteriekorps die Festung Brest angriff.

XXXXVII. Armeekorps (mot.) (General der Panzertruppe Lemelsen) mit der 29. Infanterie-Division (mot.), 17. und 18. Panzer-Division

XII. Armeekorps (General der Infanterie Schroth) mit der 31., 34. und 45. Infanterie-Division

XXIV. Armeekorps (mot.) (General der Panzertruppe Geyr von Schweppenburg) mit der 10. Infanterie-Division (mot.), 3. und 4. Panzer-Division, sowie 1. Kavallerie-Division.

XXXXVI. Armeekorps (mot.) (General der Panzertruppe von Vietinghoff-Scheel) mit der 10. Panzer-Division, SS-Division „Das Reich“ und Infanterie-Regiment „Großdeutschland“

Nach dem Vorstoß auf Kobryn und der Beteiligung an der Kesselschlacht bei Białystok und Minsk wurde die Beresina bei Bobruisk und Borissow und der Dnjepr bei Mogilew überschritten. Nach der Kesselschlacht bei Smolensk musste die Panzergruppe auf den weiteren Vormarsch in Richtung Moskau absehen und wurde nach Süden umgruppiert, um an der Schlacht um Kiew teilzunehmen. Guderians Einheiten überquerten am 9. September den Sejm und erreichten einen Tag später Romny. Bei Lochwiza wurde am 15. September der Anschluss an die Panzergruppe 1 erreicht und der Ring um die sowjetische Südwestfront geschlossen.

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