Özge İnan (* 31. Juli 1997 in Berlin) ist eine deutsche Autorin und Journalistin.
İnan wuchs in Berlin-Friedrichshain und Berlin-Lichtenberg auf. Ihre Eltern stammen aus der Türkei. Ihr Vater ist Soziologe und war als Teil der türkischen Studentenbewegung von den Folgen des Militärputsches 1980 betroffen. Ihre Mutter ist Psychologin und war in der Vergangenheit auch als Sozialarbeiterin tätig. Als Schlüsselmoment ihrer frühen Politisierung beschreibt İnan das 2007 veröffentlichte Lied Ausländer des Rappers Alpa Gun. Ihr Studium der Rechtswissenschaften schloss sie an der Freien Universität Berlin mit Prädikat ab. Schwerpunkte ihres Studiums waren Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht. Während des Studiums begann sie ihre publizistische Tätigkeit als Kolumnistin für die Seenotrettungsorganisation Mission Lifeline.
Nach dem Staatsexamen wurde sie als Journalistin tätig, unter anderem beim ZDF Magazin Royale, der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Der Spiegel, Tagesspiegel und dem Freitag. Seit 2024 wird İnan an der Deutschen Journalistenschule in München ausgebildet. Zudem war sie 2024 Fellow im Projekt Türkiye Europe Future Forum der Stiftung Mercator. Seit 2026 ist sie Kolumnistin beim Missy Magazine. Schwerpunkte ihrer Texte sind die Themen Recht, Gerechtigkeit, Menschenrechte, Migration und Frauenrechte. Sie war mehrmals bei Hart aber Fair zu Gast.
Ranking 30 bis 30, Zeit Campus 2023
Nachwuchspreis DAV-Medienpreis, Deutscher Anwaltverein 2026
Natürlich kann man hier nicht leben. (Roman). Piper, München 2023, ISBN 978-3-492-07168-0.
Die Dichterin. (Roman). Piper, München 2026, ISBN 978-3-492-07489-6.
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